Persönlichkeitsdiagnostik: Wie US-Datenhosting und dogmatische Politik zum Risiko werden – und europäische Lösungen den Unterschied machen

Politische Unsicherheit als strategisches Risiko

Unter der aktuellen US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat sich das transatlantische Verhältnis spürbar verändert – ganz besonders in Hinblick auf die Zuverlässigkeit politischer Prinzipien und der Einhaltung von Rechtsnormen, wozu auch der Datenschutz gehört. Politische Verlässlichkeit ist derzeit durch erratische Unberechenbarkeit und einseitige Entscheidungen ersetzt – mit weitreichenden Folgen, nicht nur für Zollfragen oder Handelspolitik, sondern ganz besonders auch für den digitalen Raum. Zu Recht gewinnt das Thema „Digitale Souveränität“ mehr und mehr an Bedeutung. Der Ausstieg aus Verträgen mit Microsoft – wie durch das Bundesland Schleswig-Holstein, wo bereits rund 80 Prozent der Arbeitsplätze auf Open Source umgestellt sind – und seit Mitte 2025 auch in Dänemark, wo das Digitalisierungsministerium sowie die Kommunen Kopenhagen und Aarhus den Abschied von Microsoft Office einleiten – hat gute Gründe.

Internationale Vereinbarungen wie das EU-US Data Privacy Framework sollen den transatlantischen Datenaustausch absichern – doch die Rechtsgrundlage bleibt fragil. Das Framework basiert auf einem US-Executive-Order, der jederzeit widerrufen werden kann. Und selbst solange es gilt, bleibt der CLOUD Act geltendes US-Bundesrecht: Er verpflichtet US-Unternehmen, Daten an amerikanische Behörden herauszugeben – selbst dann, wenn diese physisch auf Servern in Europa gespeichert sind. Dass der Europäische Gerichtshof bereits zwei Vorgängerabkommen für ungültig erklärt hat und aktuell ein Berufungsverfahren gegen das bestehende Framework anhängig ist, unterstreicht die Unsicherheit zusätzlich. Für Personen und Unternehmen, die auf US-basierte Persönlichkeitsdiagnostiken setzen, bedeutet das: Ein strukturell sicherer Umgang mit personenbezogenen Daten ist unter den aktuellen Bedingungen nicht dauerhaft gewährleistet.

Datenschutz ist kein Nebenschauplatz – sondern als Bestandteil digitaler Souveränität ein Standortvorteil.

Im Umgang mit Menschen geht es nicht nur um Daten, sondern um Vertrauen. Wer Persönlichkeitsprofile erhebt, Entwicklungspotenziale beleuchtet oder Zusammenarbeit im Team stärken will, muss sicherstellen, dass Datenschutz und ethische Standards lückenlos eingehalten werden.

In der EU ansässige Anbieter:

  • unterliegen ausschließlich europäischem Recht,
  • garantieren DSGVO-Konformität ohne Ausnahmen,
  • schließen den Zugriff durch US-Behörden aus,
  • und bieten langfristige, rechtssichere Stabilität.
Wenn Vielfalt zur Gefahr erklärt wird: DEI unter politischem Beschuss

Parallel zum Datenschutz steht auch das Menschenbild unter Druck – insbesondere durch die Einschränkungen von Diversity-, Equity- und Inclusion-Initiativen (DEI) durch die US-Regierung. Mit Erlassen wie Executive Order 14173 wurden DEI-Programme in US-Bundesbehörden faktisch abgeschafft. Unternehmen, die mit staatlichen Institutionen kooperieren, müssen vertraglich zusichern, keine „diskriminierenden Programme“ durchzuführen – was faktisch jede Form aktiver DEI-Förderung meint.

Das hat direkte Auswirkungen auf Anbieter von Persönlichkeitsdiagnostiken, die ihr Geschäftsmodell auch auf Regierungsverträge stützen: Sie sind gezwungen, ihre Angebote zu entdiversifizieren, wenn sie ihre Regierungskunden behalten wollen. Diese politische Einflussnahme verändert, wie Persönlichkeit bewertet und beschrieben wird. Testverfahren verlieren an Differenzsensibilität und stellen Anpassung über Authentizität. Das ist ein Rückschritt – fachlich wie ethisch.

Es gibt Alternativen – und sie sind europäisch

Viele etablierte Anbieter im Bereich Persönlichkeitsdiagnostik sind US-amerikanischen Ursprungs oder haben sich ein zweites Headquarter in den USA eingerichtet. Doch anders als in Bereichen wie Social Media gibt es im Bereich Persönlichkeitsdiagnostik längst starke europäische Alternativen – modern, datensouverän und inhaltlich zeitgemäß. Myself at Work ist ein solches Angebot und wir werden auch in Zukunft dafür einstehen.

Buy European. Think Human. Act Responsible.

Myself at Work – Europäisch gedacht, humanistisch fundiert

Das Angebot von Myself at Work ist selbstverständlich DSGVO-konform: Keine Datenübertragung außerhalb Europas. Hosting, Verarbeitung und Evaluation erfolgen vollständig innerhalb der EU.

Myself at Work verzichtet konsequent auf negativ wertende Aussagen. Unterschiedliche Persönlichkeitsausprägungen – etwa Arbeitsstile, kommunikative Präferenzen oder spezifische Anforderungen an Zusammenarbeit und Arbeitsumfeld – werden nicht als Abweichung, sondern als Ressource verstanden. Die Auswertung der Big-Five-basierten Ergebnisse erfolgt auf Basis eines humanistischen Menschenbilds, das Vielfalt, Entwicklung und Kontext als unverzichtbare Dimensionen von Persönlichkeit begreift.

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