Häufig gestellte Fragen
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Das Big-Five-Modell und seine Einordnung
Hier findest du Antworten zu dem theoretischen Modell der Big Five, auf dem Myself at Work basiert, und zu Persönlichkeitstests im Allgemeinen.

Was sind die Big Five der Persönlichkeitspsychologie?
Die Big Five sind das am besten erforschte und am breitesten akzeptierte Modell der Persönlichkeitspsychologie. Es beschreibt Persönlichkeit anhand von fünf Dimensionen: Offenheit und Beständigkeit, Gewissenhaftigkeit und Impulsivität, Extraversion und Introversion, Verträglichkeit und Wettbewerbsorientierung sowie Sensibilität und Stabilität.
Das Modell entstand aus Jahrzehnten empirischer Forschung. Der Grundgedanke: Wenn man alle Begriffe einer Sprache, die Persönlichkeit beschreiben, systematisch bündelt, ergeben sich immer wieder dieselben fünf Grunddimensionen. Das wurde in zahlreichen Kulturen und Sprachen bestätigt, mit der größten Evidenz in westlichen Gesellschaften.
Die Big Five messen keine Typen, sondern Ausprägungen auf einem Kontinuum. Jeder Mensch hat einen individuellen Wert auf jeder der fünf Dimensionen – das ergibt ein differenziertes Profil statt einer Schublade.
Warum gelten die Big Five als wissenschaftlicher Standard?
Die Big Five gelten als wissenschaftlicher Standard, weil sie das einzige Persönlichkeitsmodell sind, das über Jahrzehnte hinweg in Tausenden von unabhängigen Studien bestätigt wurde. Das unterscheidet sie grundlegend von populären, aber wissenschaftlich nicht belastbaren Ansätzen.
Drei Eigenschaften machen das Modell besonders robust: Erstens wurde es nicht von einer einzelnen Person erfunden, sondern hat sich empirisch aus Daten ergeben. Zweitens lässt es sich replizieren – unabhängige Forschergruppen kommen zu denselben fünf Dimensionen. Drittens messen die Big Five auf kontinuierlichen Skalen, nicht in festen Kategorien. Das bildet die Komplexität menschlicher Persönlichkeit deutlich genauer ab als typologische Verfahren.
Was bedeutet „dimensional“ vs. „typologisch“ bei Persönlichkeitstests?
Dimensionale Verfahren messen Persönlichkeit auf einem Kontinuum – von niedrig bis hoch. Typologische Verfahren ordnen Menschen in feste Kategorien ein, zum Beispiel introvertiert oder extrovertiert, ohne Abstufungen.
Der Unterschied ist praktisch relevant: Eine Person, die auf der Skala Extraversion und Introversion bei 52% liegt, ist nach typologischer Logik extrovertiert. Eine Person bei 48% ist introvertiert. In Wirklichkeit sind sich beide sehr ähnlich. Ein dimensionales Modell bildet genau das ab. Es zeigt die individuelle Ausprägung, statt in Schubladen zu sortieren.
Die Big Five arbeiten dimensional. Verfahren wie der MBTI oder DISC arbeiten typologisch. In der Forschung zeigt sich, dass dimensionale Modelle Verhalten differenzierter und zuverlässiger abbilden.
Was sind die Big Five Aspect Scales (BFAS)?
Die Big Five Aspect Scales (BFAS) sind eine Weiterentwicklung des klassischen Big-Five-Modells. Sie unterteilen jede der fünf Dimensionen in jeweils zwei Facetten und ermöglichen dadurch ein feineres Profil.
Das BFAS-Modell wurde von Colin DeYoung, Lena Quilty und Jordan Peterson entwickelt und 2007 publiziert. Während das klassische Big-Five-Modell fünf Werte liefert, liefern die Aspect Scales zehn – zwei pro Dimension. Beispiel: Die Dimension Extraversion und Introversion unterteilt sich in die Facetten Enthusiasmus und Bestimmtheit auf der einen, Gelassenheit und Zurückhaltung auf der anderen Seite.
Myself at Work nutzt die BFAS als wissenschaftliche Grundlage. Das ermöglicht eine differenziertere Auswertung, die über die fünf Hauptdimensionen hinausgeht und individuelle Muster sichtbar macht.
Kann sich die Persönlichkeit im Lauf des Lebens verändern?
Persönlichkeit ist über weite Strecken des Lebens relativ stabil, verändert sich aber langsam. Die Forschung zeigt, dass Menschen mit dem Alter tendenziell etwas gewissenhafter und emotional stabiler werden.
Kurzfristige Veränderungen – etwa durch Lebenskrisen, neue Rollen oder therapeutische Arbeit – sind möglich, betreffen aber typischerweise die Ausprägung einzelner Facetten, nicht das Gesamtprofil. Ein Persönlichkeitsprofil ist keine lebenslange Festlegung, aber auch keine Momentaufnahme. Es beschreibt Muster, die in der Regel über mehrere Jahre Gültigkeit haben.
Beschreiben die Big Five die gesamte Persönlichkeit eines Menschen?
Die Big Five beschreiben die fünf Grunddimensionen, entlang derer sich Menschen in ihrem Verhalten und Erleben am deutlichsten unterscheiden. Sie decken einen großen Teil der messbaren Persönlichkeitsunterschiede ab, aber nicht alles.
Was die Big Five nicht direkt erfassen, sind zum Beispiel Werte, Motive, Intelligenz oder kulturell geprägte Verhaltensweisen. Ein Persönlichkeitsprofil ist kein vollständiges Abbild eines Menschen – es ist ein fundiertes Werkzeug zur Reflexion über zentrale Persönlichkeitsmuster.
Was ist der Unterschied zwischen Big Five und MBTI?
Die Big Five sind ein dimensionales, empirisch fundiertes Modell – sie messen Ausprägungen auf einem Kontinuum. Der MBTI (Myers-Briggs-Typindikator) ist ein typologisches Verfahren, das Menschen in 16 feste Persönlichkeitstypen einteilt.
Der wesentliche Unterschied liegt in der wissenschaftlichen Grundlage. Die Big Five sind das Ergebnis jahrzehntelanger empirischer Forschung und werden weltweit in der akademischen Psychologie als Standard genutzt. Der MBTI basiert auf Ideen von Carl Gustav Jung aus den 1920er-Jahren und konnte wesentliche wissenschaftliche Gütekriterien bisher nicht zufriedenstellend erfüllen. Insbesondere die Stabilität der Ergebnisse ist ein viel diskutiertes Problem.
Praktisch bedeutet das: Die Big Five liefern ein differenziertes, individuelles Profil mit Abstufungen. Der MBTI liefert einen von 16 Typen. Für die Arbeit mit Einzelpersonen und Teams bieten dimensionale Profile deutlich mehr Ansatzpunkte für echte Reflexion.
Was ist der Unterschied zwischen Big Five und DISC?
Die Big Five messen fünf empirisch abgeleitete Persönlichkeitsdimensionen auf kontinuierlichen Skalen. DISC unterscheidet vier Verhaltenstypen: dominant, initiativ, stetig und gewissenhaft.
Die Big Five decken deutlich mehr Aspekte der Persönlichkeit ab und sind in der akademischen Psychologie als Standardmodell anerkannt. DISC ist in der Trainings- und Coaching-Praxis verbreitet, hat aber eine schmalere wissenschaftliche Basis. Die Einteilung in vier Typen vereinfacht Persönlichkeit stark und bildet individuelle Nuancen kaum ab.
Woran erkennt man ein wissenschaftlich fundiertes Persönlichkeitsprofil?
Ein wissenschaftlich fundiertes Persönlichkeitsprofil erfüllt drei zentrale Kriterien: Es basiert auf einem empirisch validierten Modell, es misst auf kontinuierlichen Skalen statt in Typen, und seine Ergebnisse sind bei wiederholter Messung stabil.
Weitere Merkmale guter Diagnostik: Der zugrunde liegende Fragebogen ist in Peer-Review-Verfahren geprüft. Die Vergleichsstichprobe ist aktuell und repräsentativ. Die Auswertung vermeidet deterministische Aussagen – sie beschreibt Tendenzen, nicht Festlegungen.
Vorsicht ist geboten bei Verfahren, die auf Typologien basieren, keine transparente wissenschaftliche Basis nennen oder vor allem durch aufwendige Grafiken und einfache Schubladen auffallen. Ein seriöses Profil zeigt Komplexität, nicht Vereinfachung.
Welcher Persönlichkeitstest ist am genauesten?
Die Genauigkeit eines Persönlichkeitstests hängt davon ab, ob er auf einem empirisch validierten Modell basiert, auf kontinuierlichen Skalen misst und bei wiederholter Durchführung stabile Ergebnisse liefert. Nach diesen Kriterien schneiden Tests auf Basis der Big Five am besten ab.
Eine umfassende Vergleichsstudie von ClearerThinking (2023, publiziert auch im Scientific American) hat verschiedene Persönlichkeitsmodelle daraufhin untersucht, wie gut sie reale Lebensergebnisse vorhersagen – etwa Arbeitszufriedenheit, Beziehungsqualität oder Wohlbefinden. Die Big Five schnitten dabei fast doppelt so gut ab wie MBTI-basierte Verfahren. Ein weiterer Indikator: Bei erneuter Durchführung eines MBTI-Tests wird ein erheblicher Anteil der Personen einem anderen Typ zugeordnet. Bei den Big Five bleiben die Ergebnisse zu rund 85% stabil.
Entscheidend ist allerdings nicht nur das Modell, sondern auch die Umsetzung. Ein guter Test braucht einen sorgfältig konstruierten Fragebogen, eine aktuelle und repräsentative Vergleichsstichprobe und eine Auswertung, die Tendenzen beschreibt statt Schubladen zu vergeben.
Was ist der Unterschied zwischen einem Persönlichkeitstest und einem Persönlichkeitsprofil?
Der Begriff Persönlichkeitstest ist weit verbreitet, aber fachlich ungenau, wenn es um Entwicklungsinstrumente geht. Ein Test impliziert richtige und falsche Antworten – bei Persönlichkeit gibt es das nicht.
Myself at Work spricht daher von einem Persönlichkeitsprofil. Ein Profil beschreibt Ausprägungen und Muster, ohne zu bewerten. Es sagt nichts über Kompetenz, Eignung oder Intelligenz aus. Es ist ein Entwicklungswerkzeug, kein Beurteilungsinstrument.
Was ist der Unterschied zwischen einem kostenlosen Persönlichkeitstest und einem professionellen Profil?
Kostenlose Online-Tests geben eine erste Orientierung und können ein guter Einstieg in das Thema sein. Professionelle Profile wie Myself at Work gehen deutlich weiter: Sie liefern ein individualisiertes, mehrseitiges Ergebnis auf Basis eines wissenschaftlich geprüften Fragebogens.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Tiefe und Differenzierung. Kostenlose Tests zeigen typischerweise einen kurzen Ergebnisbildschirm mit groben Kategorienwerten. Ein professionelles Profil wie Myself at Work liefert 35 bis 38 Seiten individualisierte Auswertung – mit konkreten Beschreibungen der eigenen Verhaltensmuster im Arbeitskontext, Reflexionsanstößen und einer detaillierten Betrachtung von zehn Facetten statt nur fünf Dimensionen.
Für eine schnelle Neugier ist ein kostenloser Test ein sinnvoller Anfang. Wer sich vertieft mit den eigenen Mustern auseinandersetzen will – allein oder im Team – profitiert von einem Instrument, das der Komplexität von Persönlichkeit gerecht wird.
Myself at Work im Detail
Hier findest du weitere Informationen zu Myself at Work und dem Myself at Work-Profil.

Was ist Myself at Work?
Myself at Work ist ein Big-Five-basiertes Persönlichkeitsprofil für die moderne Arbeitswelt. Es wird direkt online erworben, der Fragebogen dauert etwa 15 Minuten, und das Ergebnis steht als individualisierter Report mit 35–38 Seiten sofort als PDF zur Verfügung.
Die wissenschaftliche Basis sind die Big Five Aspect Scales (BFAS). Jede der fünf Dimensionen wird als Gegensatzpaar dargestellt – etwa Offenheit und Beständigkeit oder Extraversion und Introversion. Das unterstreicht die Wertungsfreiheit: Kein Pol ist besser oder schlechter.
Myself at Work ist als Entwicklungsinstrument konzipiert – für Selbstreflexion, Teamentwicklung und die Zusammenarbeit im Arbeitskontext. Es ist kein Eignungstest und kein Recruiting-Instrument.
Auf welcher Theorie basiert Myself at Work?
Myself at Work basiert auf den Big Five Aspect Scales (BFAS), einer Weiterentwicklung des klassischen Big-Five-Modells. Die Details zum Modell und seinen wissenschaftlichen Grundlagen findest du oben im Abschnitt „Das Big-Five-Modell und seine Einordnung“.
Was kostet ein Big-Five-Persönlichkeitsprofil?
Ein Myself at Work-Profil kostet 75 Euro netto (89,25 Euro inkl. MwSt.). Darin ist alles enthalten: Fragebogen, Auswertung und der vollständige individualisierte Report. Es sind keine weiteren Kosten für Zertifizierungen, Coaches oder zusätzliche Auswertungen erforderlich.
Damit liegt Myself at Work deutlich unter dem Preisniveau vergleichbarer professioneller Persönlichkeitsprofile, die häufig zwischen 200 und 400 Euro kosten und zusätzlich einen zertifizierten Berater erfordern. Professionelle Persönlichkeitsdiagnostik sollte für möglichst viele Menschen zugänglich sein – der Preis ist bewusst so gestaltet.
Was steht in einem Myself at Work-Report?
Das Myself at Work-Persönlichkeitsprofil bildet die individuellen Verhaltensmuster basierend auf dem Big-Five Persönlichkeitsmodell ab. Neben der detaillierten Auswertung auf den fünf Dimensionen und den dazugehörigen Persönlichkeitsfacetten enthält das Profil eine umfassende Beschreibung der persönlichen Verhaltensmuster im Arbeitsleben.
Der Report umfasst 35–38 individualisierte Seiten und ist vollständig auf die eigenen Fragebogen-Ergebnisse zugeschnitten – kein generisches E-Book.
Der Aufbau: Nach einer Übersicht über das Modell und die persönlichen Ergebnisse folgen Kapitel zum Umgang mit Selbstorganisation – individuell, im Team, in der Organisation. Dann werden konkrete Aspekte wie Autonomie, Kommunikation, Verlässlichkeit und Innovation behandelt. Den Kern bildet eine Detailbetrachtung jeder der fünf Dimensionen mit ihren jeweiligen Facetten. Den Abschluss bilden Tipps zur vertiefenden Reflexion.
Braucht man einen Coach oder Trainer, um Myself at Work zu verwenden?
Nein, das ist nicht notwendig. Myself at Work ist darauf ausgelegt, Anwendern eine eigenständige und einfache Interpretation ihrer Ergebnisse zu ermöglichen. Wir legen großen Wert auf Selbstermächtigung und möchten sicherstellen, dass Anwender ohne zusätzliche Unterstützung mit ihrem Profil arbeiten können.
Dennoch kann in verschiedenen Kontexten ein Coach, Berater oder Trainer sehr hilfreich sein. Schreib uns einfach eine Nachricht, und wir empfehlen dir gerne zertifizierte Coaches, Trainer oder Berater.
Was unterscheidet Myself at Work von anderen Persönlichkeitsprofilen?
Myself at Work ist das einzige Big-Five-basierte Entwicklungstool, das ohne Zertifizierungspflicht direkt online erworben werden kann – zu einem Bruchteil der Kosten etablierter Anbieter.
Drei Merkmale unterscheiden es zusätzlich: Erstens ist der Report auf modernes, selbstorganisiertes Arbeiten ausgerichtet – Selbstverantwortung und Zusammenarbeit statt hierarchischer Führung. Kein anderes bekanntes Profil hat diesen Fokus. Zweitens nutzt es die Big Five Aspect Scales (BFAS), die mit zehn Facetten ein differenzierteres Bild liefern als das klassische Fünf-Faktoren-Modell. Drittens stellt es jede Dimension als wertungsfreies Gegensatzpaar dar.
Für wen ist Myself at Work gedacht?
Myself at Work richtet sich an alle Menschen, die sich mit ihren eigenen Persönlichkeitsmustern im Arbeitskontext beschäftigen möchten – ob individuell oder im Team.
Typische Zielgruppen: Mitarbeitende, die sich selbst besser verstehen wollen. Teams, die ihre Zusammenarbeit reflektieren möchten. Organisationen, die Personalentwicklung, Teamentwicklung oder Kulturarbeit mit einem fundierten Instrument unterstützen wollen. Coaches und Trainer, die ein wissenschaftlich solides Werkzeug für ihre Arbeit suchen.
Der niedrige Preis pro Profil macht es auch für kleinere Unternehmen möglich, Persönlichkeitsprofile flächendeckend einzusetzen – nicht nur für Führungskräfte.
Wer steckt hinter Myself at Work?
Myself at Work wird von der distinctions GmbH mit Sitz in Wiesbaden, Deutschland, entwickelt und betrieben. Das Unternehmen wurde 2021 gegründet und verbindet langjährige praktische Erfahrung im Umgang mit professionellen Persönlichkeitsprofilen mit wissenschaftlich fundiertem Arbeiten.
Myself at Work ist eine eingetragene EU-Wort-Bild-Marke. Die Plattform wird kontinuierlich weiterentwickelt, der Fragebogen wird regelmäßig anhand aktueller Vergleichsstichproben kalibriert.
Ist Myself at Work DSGVO-konform?
Ja. Myself at Work wird in Deutschland betrieben und ist vollständig DSGVO-konform. Persönliche Daten werden verschlüsselt verarbeitet und nach spätestens 30 Tagen gelöscht. Die Ergebnisse des Fragebogens sind nur der Person selbst zugänglich, die ihn ausgefüllt hat.
Persönlichkeit im Arbeitskontext
Hier findest du mehr Informationen wofür und wie sich Myself at Work-Profile in der Arbeitswelt einsetzen lassen.

Wie helfen Persönlichkeitsprofile bei der Teamarbeit?
Persönlichkeitsprofile machen sichtbar, warum Menschen im Team unterschiedlich arbeiten, kommunizieren und Entscheidungen treffen. Sie schaffen eine gemeinsame Sprache für Unterschiede, die sonst oft zu Missverständnissen oder Konflikten führen.
Typische Situationen: Zwei Kolleginnen oder Kollegen haben einen völlig unterschiedlichen Rhythmus bei der Bearbeitung von Aufgaben. Jemand bringt sich in Meetings kaum ein, obwohl gute Ideen vorhanden sind. Konflikte entzünden sich an Kleinigkeiten, deren Ursache tiefer liegt. In solchen Fällen helfen Persönlichkeitsprofile, das Verhalten des anderen einzuordnen – nicht als richtig oder falsch, sondern als Ausdruck unterschiedlicher Persönlichkeitsmuster.
Dabei gilt: Persönlichkeit beschreibt Tendenzen, nicht Festlegungen. Ein Profil erklärt nicht alles, aber es schafft einen Startpunkt für offenere Gespräche über die Art, wie wir zusammenarbeiten.
Sollte ich Myself at Work für Einstellungen oder Beförderungen verwenden?
Wir raten davon ab. Myself at Work wurde speziell für die persönliche Weiterentwicklung entwickelt. Es misst die Persönlichkeit der Anwender, jedoch nicht deren berufliche Kompetenz oder Eignung – zwei Bereiche, die oft übermäßig mit der Persönlichkeit vermischt werden.
Was hat Persönlichkeit mit selbstorganisiertem Arbeiten zu tun?
Selbstorganisiertes Arbeiten stellt höhere Anforderungen an die individuelle Reflexionsfähigkeit. Wer die eigenen Arbeitsmuster versteht – etwa die Präferenz für Struktur oder Flexibilität, für Eigenarbeit oder Abstimmung –, kann bewusster mit diesen Mustern umgehen.
Myself at Work wurde gezielt für diese moderne Arbeitswelt entwickelt. Der Report thematisiert nicht klassische hierarchische Führung, sondern Selbstverantwortung, Zusammenarbeit, Autonomie, Kommunikation und den Umgang mit Veränderung.
Wofür kann Myself at Work verwendet werden?
Myself at Work dient der persönlichen Weiterentwicklung, der Verbesserung von Zusammenarbeit und kann auch im Rahmen von Organisationsentwicklung genutzt werden. Obwohl die Texte auf den beruflichen Kontext ausgerichtet sind, berichten unsere Kunden, dass sie auch privat, in der Familie oder in Partnerschaften wertvolle Erkenntnisse gewonnen haben.
Eignet sich Myself at Work für große Organisationen?
Ja. Myself at Work ist so gestaltet, dass es von der Nutzung von Einzelprofilen bis zur Anwendung in großen Organisationen skaliert. Die Plattform ist webbasiert und eigenständig zu administrieren – ohne aufwendige Implementierungsprojekte.
Für Organisationen mit größerem Bedarf bieten wir Rahmenverträge und die Begleitung durch zertifizierte Practitioner an. Der niedrige Preis pro Profil macht es möglich, Persönlichkeitsprofile für alle Mitarbeitenden anzubieten – nicht nur für Führungskräfte.
Was bedeutet wertungsfrei bei einem Persönlichkeitsprofil?
Wertungsfrei bedeutet: Keine Ausprägung ist gut oder schlecht. Jede Dimension bringt in unterschiedlichen Situationen spezifische Stärken und Herausforderungen mit sich.
Myself at Work stellt jede Dimension als Gegensatzpaar dar, um genau das zu unterstreichen. Offenheit und Beständigkeit, Extraversion und Introversion, Sensibilität und Stabilität – alle Seiten haben ihren Wert. Das Profil beschreibt Muster, es bewertet sie nicht.
Gibt es ein Persönlichkeitsprofil speziell für modernes Arbeiten?
Ja. Myself at Work ist auf modernes, selbstorganisiertes Arbeiten ausgerichtet. Der Report bezieht sich nicht auf klassische hierarchische Führungsmodelle, sondern auf Selbstverantwortung, Zusammenarbeit und die Anforderungen heutiger Arbeitswelten.
Kein anderes bekanntes Big-Five-Profil hat diesen spezifischen Fokus. Der Report behandelt Themen wie individuelle Selbstorganisation, Arbeit im Team, Autonomie, Kommunikation und Konflikte, Verlässlichkeit, sozialen Umgang, organisationales Lernen sowie Innovation und Risiko.
Eignet sich Myself at Work zur Bearbeitung von Konflikten?
Gerade in Konflikten, die eine starke persönliche Komponente haben, kann die Nutzung von Myself at Work-Profilen helfen das gegenseitige Verstehen deutlich zu fördern und damit neue Lösungswege der Konfliktbeilegung zu unterstützen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Konfliktpartner ein Interesse daran haben auch zukünftig konstruktiv oder sogar positiv miteinander umgehen zu wollen.
Gelten die Ergebnisse auch für mein Privatleben?
Ja, die Ergebnisse gelten grundsätzlich für alle Bereiche unseres Lebens. Wir haben nicht unterschiedliche Persönlichkeitsmuster im Privaten und im Beruf. Möglicherweise empfinden wir dies aber teilweise so. Das hat dann zumeist damit zu tun, dass wir uns in unterschiedlichen Lebensbereichen unterschiedliche Rollen wahrnehmen oder uns nur eingeschränkt entfalten können.
Wie lange ist mein Myself at Work-Profil nutzbar?
Das Myself at Work-Profil ist meist über mehrere Jahre nutzbar. Die Veränderungen in unseren Persönlichkeitsmustern erfolgen meist eher langsam oder aufgrund von besonderen Gegebenheiten.
Wann lohnt sich ein neues Persönlichkeitsprofil?
Wir empfehlen nach relevanten Berufswechseln, neuen Anforderungen oder sonstigen wesentlichen Veränderungen ein neues Profil zu erstellen. Dabei sollte nach einer solchen Veränderung gewartet werden, bis man sich in der neuen Situation zurechtgefunden hat.
Zertifizierung & Coaching
Hier findest du weitere Informationen zur Myself at Work-Zertifizierung und zu vertiefendem Coaching.

Braucht man eine Zertifizierung, um mit Myself at Work-Profilen professionell arbeiten zu dürfen?
Nein, wir schreiben keine Zertifizierung vor, um professionell mit Myself at Work-Profilen arbeiten zu dürfen. Auch nicht für Coaches, Trainer oder Berater, die Myself at Work-Profile in ihrer Arbeit mit Anwendern nutzen wollen. Wir empfehlen dies aber ausdrücklich, da wir in unseren Qualifizierungen Hintergrundwissen und praktische Anwendungsunterstützungen vermitteln, die weit über das hinausgehen, was sich in einem Profil abbilden lässt.
Für wen lohnt sich eine Zertifizierung?
Eine Zertifizierung lohnt sich für alle, die Myself at Work-Profile in ihrer Arbeit mit Anwendern einsetzen wollen. Dies können Coaches, Berater oder Trainer sein, aber auch Personalentwickler oder Learning&Development-Experten.
Wie kann ich ein zusätzliches Coaching erhalten?
Gerne unterbreiten wir ein Angebot für ein persönliches Coaching. Du kannst gerne auch von uns ausgebildete Coaches direkt kontaktieren.
Kann ich als Coach oder Trainerin Myself at Work-Profile an meine Kunden weitergeben?
Ja. Profile können direkt im Online-Shop erworben und per Lizenzcode an Kunden verteilt werden. Für eine professionelle Begleitung empfehlen wir die Zertifizierung, die vertieftes Wissen zur Interpretation und Anwendung vermittelt.
Erhalte ich für die Zertifizierung einen Fortbildungsnachweis?
Ja. Nach der vollständigen und erfolgreichen Myself at Work-Zertifizierung stellen wir ein Zertifikat als Myself at Work-Practitioner aus. Zusätzlich bestätigen wir auf Wunsch 35 dokumentierte Weiterbildungsstunden. Das ist vor allem für Coaches und Trainer relevant, die eine regelmäßige Weiterbildung nachweisen müssen. Zertifikat und Stundennachweis sind nutzbar für die Aufrechterhaltung von Verbandsmitgliedschaften, die Listung auf Coaching-Portalen oder als Qualifikationsnachweis gegenüber Auftraggebern.
Ablauf & Zustellung
Hier findest du Antworten rund um den Fragebogen, der Zustellung deines Profils und der Handhabung von Lizenzcodes.

Wie lange dauert es, den Fragebogen auszufüllen?
Bei zügigem Ausfüllen des Fragebogens rechnen wir als Richtschnur mit etwa 15 Minuten Zeitbedarf. Bei langsamem Lesen oder längerem Nachdenken können auch 20-25 Minuten Zeitaufwand entstehen. Wir empfehlen die Fragen ungestört und eher zügig zu beantworten.
Auf welchen Geräten kann ich den Fragebogen ausfüllen?
Der Fragebogen kann natürlich am Computer, aber auch auf einem Tablet oder Smartphone ausgefüllt werden. Wir empfehlen das Ausfüllen in einer ruhigen ungestörten Umgebung.
Wie erhalte ich ein Myself at Work-Profil?
Dein Myself at Work-Profil wird dir digital zur Verfügung gestellt. Du erhältst nach dem Ausfüllen einen Download-Link mit dem du dein Myself at Work-Profil herunterladen kannst.
Wie lange dauert es, bis ich mein Ergebnis bekomme?
Dein Myself at Work-Profil wird unmittelbar nach dem Absenden des vollständig ausgefüllten Fragebogens generiert. Die Zustellung erfolgt in der Regel innerhalb von 10-30 Minuten.
Kann ich den Fragebogen mehrmals ausfüllen?
Für jede Nutzerlizenz kann der Fragebogen nur einmal ausgefüllt werden. Unsere Persönlichkeit ist im Regelfall, d.h. soweit sich nicht gravierende Änderung in unserem Leben ergeben, relativ stabil. Die Ergebnisse deines Myself at Work-Profils sind daher lange gültig.
Wer hat außer mir noch Zugriff auf das Profil?
Der Zugriff auf dein persönliches Myself at Work-Profil wird ausschließlich über die von dir hinterlegte E-Mail-Adresse gewährt. Eine Weitergabe an andere Person muss daher von dir erfolgen, wenn du das möchtest.
Wie werden meine Daten geschützt?
Wir nehmen Datenschutz sehr ernst und arbeiten DSGVO-konform. Weitere Details findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Bestellungen und technischer Support
Hier findest du Informationen rund um den Kaufprozess, Rechnungen und Steuerthemen sowie Antworten bei technischen Problemen und zu unserem Kundensupport.

Was brauche ich, um ein Konto einzurichten?
Das geht ganz leicht. Während des Checkout-Prozesses hast du die Möglichkeit, ganz einfach ein Konto anzulegen. So kannst du alle deine Lizenzen und Bestellinformationen bequem an einem Ort verwalten. Mit einem Konto kannst du auch problemlos Lizenzen an Mitarbeitende verteilen. Falls du Unterstützung beim Einrichten eines Kontos benötigst, helfen wir dir gerne weiter. Möchtest du kein Konto erstellen? Kein Problem. Du erhältst alle Lizenzen direkt per E-Mail zugesandt.
Kann ich Profile verschenken?
Ja, sicherlich. Nach dem Kauf erhältst du einen (oder mehrere) Lizenzcodes, die du auch gerne verschenken kannst. Wir empfehlen das Ausfüllen allerdings nur für Erwachsene. Die Anwendung ist für Kinder und Jugendliche nur eingeschränkt geeignet.
Welche Zahlungsmethoden kann ich nutzen?
Aktuell bieten wir folgende Direkt-Bezahlmethoden an: Paypal, Kreditkarte, Apple Pay und iDEAL.
Wie erhalte ich die Rechnung?
Die Rechnung wird nach der Zahlungsabwicklung direkt an die von dir angegebene E-Mail-Adresse versandt. Geschäftskunden haben die Möglichkeit ihre Firmenanschrift und Steuernummer anzugeben.
Wie viele Profile kann ich über den Shop bestellen?
So viele wie benötigt werden. Es gibt keine Mengeneinschränkung über den Shop. Kunden, die einen großen Bedarf an Profilen haben oder Myself at Work-Profile in Kombination mit begleitenden Dienstleistungen nutzen möchten, können uns gerne kontaktieren.
Wie erhalte ich ein individuelles Angebot als Geschäftskunde?
Bitte kontaktiere uns direkt. Gerne direkt über das Kontaktformular auf der Webseite.
Kann ich Bestellungen ohne Online-Shop aufgeben?
Einzelne Myself at Work-Persönlichkeitsprofile lassen sich nur über den Online-Shop beziehen. Bei größeren Bestellmengen besteht die Möglichkeit diese direkt bei uns aufzugeben.
Wer bekommt Umsatzsteuer in Rechnung gestellt?
Wir sind verpflichtet, die örtlichen Steuergesetze einzuhalten. Je nach Steuervorschriften des Empfängerlandes kann beim Kauf eine Steuer erhoben werden. Unsere Preise im Online-Shop sind grundsätzlich Brutto ausgewiesen. Bei Kunden mit einer Rechnungsadresse in Deutschland fällt grundsätzlich Umsatzsteuer an. Eine Ausnahme gilt für EU-Unternehmenskunden mit einer gültigen USt.-IdNr.
Was passiert ohne USt.-IdNr.?
Wird beim Checkout keine gültige USt.-IdNr. hinterlegt, sind wir verpflichtet, die im jeweiligen Land gültige Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.
Was passiert, wenn ich die USt.-IdNr. vergesse?
Wird beim Checkout keine gültige USt.-IdNr. hinterlegt, sind wir verpflichtet, die im jeweiligen Land gültige Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen. Sollte in Ausnahmefällen eine nachträgliche Korrektur gewünscht werden, kontaktiert uns bitte über das Kontaktformular.
Wie kann ich meine Unternehmerschaft nachweisen?
Unternehmenskunden, die innerhalb der EU ansässig sind, können die Unternehmereigenschaft mit Hilfe einer gültigen USt.-IdNr. nachweisen. Unternehmenskunden mit Sitz in einem Drittland sollten ihre Unternehmereigenschaft durch die Eingabe einer Nummer, die das Unternehmen eindeutig identifiziert wie z.B. UID, CRN, BRN, CN nachweisen.
Ich finde mein Profil nicht mehr. Kann ich es erneut downloaden?
Aus Datenschutzgründen speichern wir deine Ergebnisse maximal 30 Tage auf unseren Servern. Wenn du uns daher innerhalb von vier Wochen nach deinem Ausfüllen kontaktierst, können wir dir gerne einen neuen Download-Link generieren.
Download-Link nicht erhalten. Wen kann ich kontaktieren?
In seltenen Fällen landen unsere E-Mails im Spam-Ordner. Schaue daher bitte nochmal nach, ob diese vielleicht bei dir im Spam oder in der Quarantäne deines E-Mail-Programmes gelandet ist. Falls nicht, schreibe uns bitte eine Nachricht, dann generieren wir dir gerne einen neuen Downloadlink.
Fragebogen unterbrochen. Und jetzt?
Das ist kein Problem. Deine Lizenz bleibt weiterhin gültig. Sie wird erst aktiviert, wenn du deine Antworten absendest. Deine Antworten werden außerdem in den meisten Browsern zwischengespeichert. Du kannst also i.d.R. nach erneuter Eingabe deines Lizenzcodes dort weitermachen, wo du aufgehört hast.
Wie erreiche ich den technischen Support?
Bitte nutze das Kontaktformular oder schreibe direkt eine E-Mail an support[at]myselfatwork.com.